Smartphones könnten den Kameramarkt in zwei Jahren halbieren, warnt Canon

Anonim

Der Markt für Digitalkameras wird in den nächsten zwei Jahren weiter fallen, bevor er den Tiefpunkt erreicht. Zu diesem Zeitpunkt hätte er um fast die Hälfte schrumpfen können. Das ist die düstere Prognose von Canon-CEO Fujio Mitarai.

In einem Interview mit dem Nikkei (entdeckt von spiegellosen Gerüchten und übersetzt von Digitalkamera-Informationen) erklärte Mitarai die Absicht von Canon, sein Geschäft als Reaktion auf den düsteren Markttrend auf Firmenkunden zu verlagern.

"In unserem Unternehmen sind die Kameras in den letzten Jahren um rund 10% pro Jahr zurückgegangen. Der Weltmarkt für Wechselobjektivkameras liegt bei rund 10 Millionen", sagte er. "Das spiegellose Produkt wächst, aber es ist ein Ersatz für den Einzellinsenreflex und trägt nicht zum Gesamtmarkt bei."

Laut Mitarai sind Smartphones der Hauptgrund dafür, dass der Markt mit solch herausfordernden Bedingungen konfrontiert ist.

"Die Leute fotografieren normalerweise mit Smartphones. Der Markt für Digitalkameras wird etwa zwei Jahre lang weiter sinken, aber professionelle und (fortgeschrittene) Amateure verwenden etwa 5 bis 6 Millionen Einheiten. Schließlich wird (der Markt) den Tiefpunkt erreichen."

Der Markt für Digitalkameras ist seit einiger Zeit rückläufig, aber man hoffte, dass die Veröffentlichung von spiegellosen Vollbildkameras wie der Canon EOS R und der Nikon Z7 die Dinge wiederbeleben würde. Wie Mitarai bemerkt, ersetzen spiegellose Kameras leider nur DSLRs - sie führen nicht zu neuen Kamera-Anwendern.

Mit dem Schritt, Firmenkunden zu bedienen, ist es wahrscheinlich, dass die Produktlinie von Canon - insbesondere die Kompaktkameras und DSLRs der unteren Preisklasse - in Gefahr ist. Angesichts der Gerüchte, dass weiterhin professionelle Versionen der EOS R im Umlauf sind, sieht es so aus, als würde Canon seine Eier in einen Korb legen.

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